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„The Appaloosa horse and the Nez Percé people have a strong emotional and cultural bond.“

Geschichte

Dem Ursprung nach stammt der Appaloosa von Pferden ab, die spanische Entdecker im 16. Jahrhundert mit in die USA brachten. Der Stamm der Nez Percé begann die ausdauernden, bunten Pferde gezielt zu züchten und legte vor allem Wert auf Schnelligkeit, Ausdauer und ein angenehmes Temperament.

Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu einem Krieg zwischen den First Nations und den Einwanderern. Infolge dessen wurde eine große Zahl der Appaloosas beschlagnahmt und getötet und die Zahl der Pferde verringerte sich innerhalb kürzester Zeit extrem.

Dr. Francis Haines und Mr. Claude Thompson machten es sich zum Ziel die Rasse neu aufzubauen und so wurde 1938 der Appaloosa Horse Club gegründet. 1950 wurde der Appaloosa dann als Rasse in den USA anerkannt. Aus dem anfänglich kleinen Bestand wurden bis Mitte der 90er Jahre rund 500.000 Pferde und seit den 70er Jahren sind die bunten Pferde auch in Deutschland beliebt.

Foto: jbardstudios.com
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KNOBBY

Knobby wurde 1918 geboren und gilt als Stammvater der Appaloosas. Seine Herde war von der Beschlagnahmung durch die US-Regierung nicht betroffen, sodass er einen wichtigen Beitrag zum Stammbestand der Rasse leistete.
Foto: appaloosaterritory.com
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SUNDANCE

Sundance wurde 1933 geboren und war ein Tigerschecke – ein sogennanter Leopard. Seine Nachkommen weisen noch immer das wunderschöne Fellmuster auf. Im  Stammbaum von Sundance sind Mustangs und Vollblüter zu finden.
Foto: jbardstudios.com
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RED EGALE

Red Eagle ist ein weiterer bemerkenswerter Stammhengst, der  1946 geboren wurde. Bei Red Eagle wurde Araber eingekreuzt und er ist bis heute in vielen Appaloosa-Stammbäumen zu finden.
Portrait

Portrait

Exterieur

Das Stockmaß der Appaloosas liegt zwischen 142 und 162 cm. Der Körperbau ist symmetrisch und muskulös, das Fundament kräftig. Röhrbein und Rücken sind eher kurz und dazu haben die athletischen Westernpferde einen eleganten Hals und eine lange, schräge Schulter. Die Kruppe fällt schräg ab und der Rumpf ist tief. Der Kopf ist keilförmig, mit kleinen Ohren und großen, ausdruckstarken Augen. Typische Rassemerkmale sind zudem die sogenannte Menschenauge mit weiß umrandeter Pupille, die gestreiften Hufe, die häufig auffällige Fellfarbe und die gefleckte Haut.

Krankheiten

Leider neigen einige Appaloosas zu Sonnenbrand. Auch periodische Augenentzündungen können auftreten. Die bekanntesten Gendefekte sind die Equine Maligne Hyperthermie (EMH oder MH – Fehlfunktion des Skelettmuskels), die Muskel- und Stoffwechselerkrankungen HYPP (Hyperkaliämische Periodische Paralyse), PSSM (Polysaccharid-Speicher-Myopathie – Zuckerstoffwechsel-Störung) und HERDA (Hereditäre Equine Regionale Dermale Asthenie). Alle unsere Pferde sind auf Gendefekte getestet.

Kinder

Ein freundliches Wesen und große Nervenstärke gehören zu den wichtigsten Charaktereigenschaften der Rasse. Dadurch ist der Appaloosa durchaus auch für Anfänger geeignet. Allerdings sollte beachtet werden, dass der Appaloosa sehr feinfühlig ist.

Interieur

Der Appaloosa ist ein ausdauerndes, unerschrockenes Pferd, welches für nahezu alle Sparten des Sports geeignet ist. Seine Lern- und Einsatzbereitschaft sowie Nervenstärke und Verlässlichkeit zeichnen ihn aus. Trotz seiner Schnelligkeit ist der Appaloosa ausgeglichen und hat ein angenehmes Temperament. Er ist einfach ein freundlicher, intelligenter und zudem außerordentlich robuster Partner für Freizeit und Sport.

Reitweisen

Durch die einzigartige Kombination aus Ausdauer, Wendigkeit, Schnelligkeit, Kraft und Intelligenz ist der Appaloosa für nahezu alle Reitweisen geeignet – hauptsächlich findet er seinen Platz jedoch in der Westernreiterei. Für die Westerndisziplinen ist der Appaloosa optimal geeignet und einige Vertreter der Rasse bringen sogar den sogenanten "Cow Sense" mit. Auch für den Freizeitbereich und das Wanderreiten ist das "bunte" Westernpferd prima geeignet.

Fütterung & Haltung

Der Appaloosa stammt ursprünglich aus kargen Gegenden und ist daher sehr leichtfuttrig. Eine Fütterung mit wenig Kohlenhydraten und dafür viel Protein und Rohfaser ist optimal. Als geselliges und bewegungsfreudiges Pferd sollte der Appaloosa die Möglichkeit erhalten sich täglich mehrere Stunden gemeinsam mit Artgenossen bewegen zu können.

A horse for all reasons.

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10 Fakten

01
Der Appaloosa ist das Pferd der Nez Percé, deren Stammesgebiet in den heutigen Bundesstaaten Oregon, Idaho und Washington lag.

02
Den Name Appaloosa leitet sich vom Palouse River ab. So wurde das „Palousey horse“ zum „A Palousey“ und erhielt letztlich den Namen „Appaloosa“.

03
Bereits Anfang des 18 Jhdt. begannen die Nez Percé damit Appaloosas zu züchten.

04
Über 2.100 km flohen die Nez Percé unter der Führung des berühmten Häuptlings Joseph auf ihren Pferden durch raues, unwegsames Gelände vor den Amerikanern.

05
Bereits Anfang des 18 Jhdt. begannen die Nez Percé mit der Pferdezucht.

06
Das Register für Appaloosas ist eines der größten der Welt. Das ist besonders bemerkenswert, da die Rasse bereits fast vollständig ausgerottet war.

07
Mehr als 500.000 Appaloosas sind registriert und  jährlich werden etwa 10.000 neue Pferde angemeldet.

08
Der Appaloosa Horse Club wurde 1938 gegründet und ist einer der führenden internationalen Zuchtverbände.

09
Der Hauptsitz des Appaloosa Horse Club befindet sich in Moscow (Idaho) im Herzen der Palouse-Region.

10
Der Bundesstaat Idaho erklärte den Appaloosa 1975 zum Staatspferd.

Fakten
Merkmale

Rassemerkmale

Charakteristika

Weiß umrandete Pupille (sog. Menschenauge) | Gestreifte Hufe | Fellmuster| Gefleckte Haut (mottled skin)
um Nüstern, Lippen, Genital- und Analbereich

 

Wo kein Fell die Haut bedeckt, st die rosa- schwarze Hautfleckung ein typisches Merkmal. Diese Hautfleckung ist nicht mit der Fellfleckung identisch. Weiße Haare können auf rosa sowie auf schwarzer Haut wachsen. Auch der gestreifte Huf ist eine Folge der gefleckten Haut. Appaloosas hatten vor der Einkreuzung von Quarter Horses häufig dünnes Mähnen- und Schweifhaar. Bei stichelhaarigen Appaloosas treten oft auch ähnlich einer Schattenzeichnung dunkle Fellhaare z. B. am Hüftknochen, am Ellenbogen oder im Bereich des Knies auf. Auch dieses ist ein für den Appaloosa unverkennbares Charakteristikum. Da die Farbbezeichnung nicht immer mit der flächenmäßig überwiegenden Farbe übereinstimmt und sie von der Färbung des Kopfes, der Beine und des Behanges beeinflusst wird, ist die korrekte Bestimmung der Grundfarbe eines Appaloosa eine echte Kunst.

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